Glossar

In diesem Bereich werden IT-Fachbegriffe kompakt und verständlich erläutert.

IV oder Initialisierungsvektor

Bei einem symmetrischen Blockverfahren wie DES wird immer nur ein bestimmter Abschnitt (Block) des Eingangstextes verschlüsselt. Der Text wird also Stück für Stück verschlüsselt und nicht auf einmal. Bei Verwendung eines Schlüssels ohne Initialisierungsvektor führt die Verschlüsselung von gleichen Teilen des Ausgangstextes zu exakt gleichen Verschlüsselungsblöcken. Ein Angreifer kann dies ausnutzen und Rückschlüsse auf den Schlüssel (!) ziehen. Um dieses Problem zu umgehen, bietet ein Verfahren wie DES einen Modus, bei dem der vorherige Textabschnitt Einfluss auf die Verschlüsselung und damit auf den verschlüsselten neuen Block nimmt. Hierbei wird dann allerdings ein initialer Textblock benötigt, um den allerersten Textabschnitt verschlüsseln zu können. Dies ist der Initialisierungsvektor (IV). (Jörg M. Freiberger/am) »mehr


Java Persistence API (JPA)

Die Java Persistence API (JPA) ist ein Java-Standard, auf den sich die Software-Industrie 2006 geeinigt hat. Er wird unter anderem von Sun, Oracle, SAP, IBM, JBoss, BEA, Borland und der Apache Software Foundation unterstützt. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Software-Bibliotheken, die kompatibel zu JPA sind, wie Hibernate oder Oracle TopLink. Der Begriff Persistence bezeichnet dabei die Fähigkeit, Laufzeit-Objekte über eine einzelne Sitzung hinaus auch dauerhaft zu speichern. Als Datenspeicher fungieren dabei relationale Datenbanken. »mehr


LINQ - Sprachintegrierte Abfragen

Für die objektorientierte Programmierung ist der Zugriff auf Datenbanken eine Herausforderung, da die traditionellen Datenzugriffs-APIs die Daten nicht als Objekte zur Verfügung stellen. Mit der Version 3.5 des .NET Framework hat Microsoft unter dem Namen LINQ eine "sprachintegrierte" Abfrage (Language-INtegrated Query) zur Verfügung gestellt. »mehr


Microsoft Azure

Azure ist eine Cloud-Computing-Plattform der Firma Microsoft. Sie hat die Aufgabe Programme und Dienste zu verwalten und zu hosten, die über PCs, Mobiltelefone oder auch per Internet abrufbar sind. »mehr


Model Driven Architecture (MDA)

Der MDA-Standard wurde durch die Object Management Group (OMG) festgelegt. Er hat das Ziel, den gesamten Prozess der Softwareentwicklung mit allen Schichten in einem Modell zwecks vereinfachter Wartung und Wiederverwendbarkeit abzubilden. Dabei sollen Funktionalität und Technik klar getrennt werden. Über die Modelle werden die Anwendungen für das Zielsystem automatisiert per Modelltransformation erzeugt. »mehr


Monitoring

Der Begriff Monitoring wird genutzt, wenn es um die systematische Erfassung, Beobachtung oder Überwachung eines bestimmten Vorgangs oder Prozesses geht. Zur Überwachung selbst werden dabei technische Hilfsmittel oder auch speziell an die jeweiligen Vorgänge angepasste Überwachungs- oder Beobachtungssysteme eingesetzt. »mehr


NAS-Server

NAS-Server (Network Attached Storage) sind spezielle PCs, die für das Netzwerk Datenspeicher verfügbar machen und sich entsprechend einem Datei-Server in ein vorhandenes Netzwerk einbinden lassen. Anders als ein direkt an ein PC angeschlossenes Speichermedium ist ein NAS-Server immer ein eigenständiger Host. Dieser verwendet ein eigenes Betriebssystem. »mehr


Network Data Management Protocol (NDMP)

Die Datensicherung und auch Datenwiederherstellung wird bei einem NAS-Server (Network Attached Storage) mithilfe spezieller Zusatz-Software realisiert, die sich in der Regel dem Protokoll NDMP (Network Data Management Protocol) bedient. Bei dem letztgenannten Protokoll handelt es sich um eine standardisierte Schnittstelle, mit deren Hilfe Sicherungs- und Restaurationsvorgänge von NAS-Servern Client-seitig gesteuert werden können. (am) »mehr


Objekt

In der objektorientierten Programmierung (OOP, Object-oriented Programming) ist ein Objekt ein bestimmter Datentyp, der über eine Klasse als Objekttyp definiert wird. Die Klasse selbst definiert eine Schnittstelle (Interface), die den Objektzugriff regelt. »mehr


ODF - Open Document Format

ODF (Open Document Format) ist ein XML-Dateiformat zur anwendungs- und plattformunabhängigen Speicherung von Dokumenten, die mit Büro- beziehungsweise Office-Anwendungen erstellt werden. »mehr


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