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Asymmetrische und symmetrische Verschlüsselungsverfahren

(am)

23.03.2009 08:01

Symmetrische Verfahren unterscheiden sich von asymmetrischen grundsätzlich in der Handhabung des zur Verschlüsselung und Entschlüsselung notwendigen Schlüssels.

Bei symmetrischen Verfahren wird bei der Verschlüsselung und Entschlüsselung derselbe Schlüssel verwendet (deshalb auch als Secret-Key-Verfahren bezeichnet). Es entsteht das nicht-triviale Problem des anfänglichen Schlüsselaustauschs. Ein sehr verbreitetes symmetrisches Verfahren ist Data Encryption Standard (DES), welches bereits 1974 vorgestellt und vom amerikanischen Standardisierungsinstitut ANSI genormt wurde. Asymmetrische Verfahren (auch Public-Key-Verfahren genannt) arbeiten mit zwei Schlüsseln. Der so genannte öffentliche Schlüssel (Public Key) dient zur Verschlüsselung und der private Schlüssel kommt beim Entschlüsseln zum Einsatz. Asymmetrische Verfahren werden auch zum Signieren von Nachrichten verwendet, indem eine Nachricht diesmal mit dem privaten Schlüssel verschlüsselt und anschließend mit dem öffentlichen Schlüssel wieder ausgepackt wird. Ein bekanntes asymmetrisches Verfahren ist das nach seinen drei Erfindern Rivest, Shamir und Adleman benannte RSA, das 1977 für das Internet entwickelte wurde. (Jörg M. Freiberger/am)


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