CeBIT 2010: Client-Management und Virtualisierung bei Materna im Fokus
06.02.2010 16:15
Der IT-Dienstleister Materna stellt auf der CeBIT 2010 verschiedene Lösungen rund um das Thema Client-Management vor. Virtuelle Clients werden immer häufiger eingesetzt, lassen sich schnell bereitstellen, erzeugen kaum Vor-Ort-Aufwand für die Systemadministration und sind nahezu von überall erreichbar. Materna stellt hierfür seine Lösung Desktop-as-a-Service vor. Damit lassen sich sowohl virtuelle als auch physikalische Clients bereitstellen und einheitlich managen. Desktop-as-a Service basiert auf der eigenen Client-Management-Lösung DX-Union sowie marktüblichen Virtualisierungstechnologien.
Neu im Portfolio ist die Lösung Training in a Cloud, die auf der CeBIT vorgestellt wird. Dahinter verbirgt sich eine Lösung für das Cloud Computing, mit der Anbieter von Schulungen und Seminaren ihren gesamten Geschäftsprozess von der Planung über Angebote, Anmeldung, Bestätigung sowie Zertifizierung durchführen und die Schulungsumgebungen automatisiert und mit drastisch reduziertem Administrationsaufwand bereitstellen. Die Lösung basiert auf Materna-eigenen Produkten (DX-Union und Orbis) sowie IBM-Technologien.Der Anbieter muss sich nicht um Details wie Planung, Raumreservierungen und Schriftwechsel mit Teilnehmern kümmern. Anbietern von Trainings- und Fortbildungsmaßnahmen steht damit eine flexibel konfigurierbare virtuelle Trainingsumgebung bereit, in der die Seminarteilnehmer ihre Lektionen zu jeder Zeit und an jedem Ort lernen können. Der Anwender greift einfach über das Internet auf die Schulungsumgebung zu. Dabei steht ihm im Gegensatz zum Web-based-Training eine vollständige Umgebung zur Verfügung. Mit Training in a Cloud lassen sich auch komplexe Anwendungsschulungen im Client-Server-Umfeld mit mehreren Servern bereitstellen. Die dahinter liegende Cloud-Umgebung betreibt Materna in einem IBM BladeCenter und nutzt Virtualisierungstechnologien von VMware und Citrix. Weitere Lösungen für das Client-Management auf der CeBIT sind Desktop on a Phone und Internet as a Service.
Bei Desktop on a Phone wird der virtuelle Client statt auf einem PC, Thin Client oder Notebook auf einem Smartphone angezeigt. Damit können Unternehmen ihren Mitarbeitern den PC-Arbeitsplatz mit vollem Leistungsumfang auch auf kleinsten mobilen Endgeräten bereitstellen. Da die virtuellen Clients sicher im Rechenzentrum liegen, können Daten auch bei Diebstahl oder Verlust des Endgerätes nicht in falsche Hände geraten. Einsatzbereiche für Desktop on a Phone sind etwa Service-Techniker, Vertrieb oder Außendienst, die beispielsweise Aufträge direkt in der Warenwirtschaft einsehen oder buchen können, ohne spezielle Web-basierte Software installieren zu müssen. Die technologische Basis ist hier die gleiche wie bei der Lösung Desktop as a Service. Internet as a Service ist eine Lösung für den sicheren Zugang zum Internet und basiert auf der Client-Management-Software DX-Union sowie Virtualisierungstechnologien. Hier arbeitet der Anwender an seinem Arbeitsplatz nicht mit einem lokalen Web-Browser, sondern er startet einen Browser auf einem Terminal-Server in einem gesicherten Netz (DMZ), den er von seinem Arbeitsplatz aus fernsteuert. Erst die Trennung von Internet und IT-Systemen sorgt für das notwendige Maß an Sicherheit. Das Konzept lässt sich beispielsweise auch auf andere kritischen Anwendungen oder Produkte mit hohen Lizenzkosten anwenden. Neben der erhöhten Sicherheit ist ein weiterer Vorteil, dass die Installation auf den Clients entfällt. Internet as a Service folgt den vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) vorgestellten Empfehlungen "Remote-Controlled Browsers System".
Darüber hinaus informiert Materna speziell öffentliche Verwaltungen, wie sich mit den Themen Content-, Dokumenten- und Formular-Management verwaltungsinterne Prozesse optimieren lassen. (Dominik Maslo/am)
