CeBIT 2010: sones GraphDB verbessert Kundenservice in Online-Shops
22.02.2010 11:23
Eine neue objektorientierte Graph-Datenbank, die Produkt- und Kundendaten in Online-Shops schneller und einfacher organisiert, präsentiert die sones GmbH auf der diesjährigen Cebit. Das Softwareunternehmen stellt die sones GraphDB 1.0 am Partnerstand der Microsoft High-Tech-Gründerinitiative "unternimm was." vor (Halle 4/Stand 26).
In Online-Shops analysiert die Anwendung beispielsweise die Bestell- und Bezahlhistorie sehr rasch, so dass sich Produktempfehlungen und Zahlungsarten besser auf den jeweiligen Kunden zuschneiden lassen. "Zahlreiche Online-Händler stehen vor der Herausforderung, ihre Käufer präzise einzuschätzen, um ihnen neue Artikel und passende Bezahlformen anzubieten. Die GraphDB unterstützt sie dabei, diesen Service noch individueller zu gestalten", sagt sones-Geschäftsführer Mauricio Matthesius. "Die GraphDB benötigt dabei sehr wenig Speicherplatz und wertet große, indirekt verknüpfte Datenmengen übersichtlich und nahezu in Echtzeit aus", erklärt Matthesius weiter. Die Anwendung nutzt dafür unter anderem eine eigene Abfragesprache, die der bekannten SQL ähnelt, von sones aber in einigen Punkten erweitert wurde. So ermöglicht sie beispielsweise die indirekte Suche über mehrere Objekte hinweg. Anwender können die Graph Query Language (GQL) somit auf gewohnte Weise nutzen. Die sones GraphDB 1.0 ermöglicht die Suche und Darstellung von Daten in Echtzeit - beispielsweise in Online-Shops und Social Networks. Die NoSQL-Datenbank setzt dabei auf das Vernetzen von Objekten. Die Anwendung basiert nicht nur auf der eigenen Abfragesprache GQL, sondern zudem auf einem eigenen Dateisystem. (am)
