HP NonStop Server: Hochverfügbarkeit für Java Open-Source-Frameworks
22.01.2010 14:42
HP hat seine Server HP Integrity NonStop um Hochverfügbarkeitsfunktionen erweitert. Ferner unterstützten die NonStop-Geräte jetzt die Java Open Source Frameworks Spring, Hibernate, Apache Axis2 und Apache MyFaces. Diese Entwicklerumgebungen erlauben eine schnelle Einführung von Anwendungen auf der NonStop-Plattform. Dies vergrößert den Einsatzbereich für geschäftskritische Anwendungssysteme.
Die NonStop-Applikationen können jetzt auch die leistungssteigernden Verbesserungen des neuen Releases der NonStop-SQL/MX-Datenbank nutzen, ohne dass die Anwendung angepasst werden muss.
Die neuen Möglichkeiten der NonStop-Server erweitern damit das Einsatzspektrum von bestehenden oder neuen Applikationen in unternehmenskritische Bereiche. Datenbank-Transaktionen, wie sie besonders bei Banken, im Handel und der Telekommunikationsbranche häufig vorkommen, laufen auf der NonStop-Plattform unterbrechungsfrei. Zeitaufwändige Rollback-Operation, die oftmals wegen Systemfehler oder Engpässen notwendig werden, entfallen damit gänzlich. Die Grundlage dieser Verbesserungen wird durch Änderungen im Caching-Verfahren und einer optimierten Code-Nutzung erzielt. So entfallen beispielweise Compile-Läufe von dynamischen SQL-Anweisungen.
Die Serversysteme der NonStop-Reihe orientieren sich an den Vorgaben zur Hochverfügbarkeit. Diese Systeme bieten damit eine bestmögliche Absicherung gegen Hardwareausfälle. Die Absicherung die Serversystem mit allen Baugruppen. Hierzu implementiert der NonStop-Server einen Cluster, der 2 bis mehr als 4.000 Knoten umfassen kann. Im Gegensatz zu Cluster-Modellen lassen sich bei NonStop-Servern allerdings neue Anwendungen und Dienste leichter implementieren. Nonstop Server weisen somit eine geringere Ausfallwahrscheinlichkeit als vergleichbare Standardserver auf. Weitere informationen finden Sie hier. (Johann Baumeister)
