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IBM-Studie: Die Besten setzen auf Datenanalytik

(am)

01.02.2010 09:37

Erfolgreiche Unternehmen greifen 15 Mal häufiger auf genaue Unternehmensdatenanalysen bei ihren strategischen Entscheidungen zurück als ihre weniger erfolgreichen Konkurrenten. Sie sind 22 Mal häufiger dazu bereit, den Status Quo ihrer Organisation in Frage zu stellen, ihre gegenwärtigen Strategien und Geschäftsprozesse zu überprüfen und neue Erkenntnisse aus ihren Datenanalysen direkt in ihre Entscheidungen einfließen zu lassen. Zudem sind sie sechs Mal so häufig dazu bereit, ihren Mitarbeitern größere Entscheidungsfreiheiten zu geben.

Zu diesen zentralen Ergebnissen kommt die aktuelle Studie Breaking away with Business Analytics and Optimization. Sie basiert auf der weltweiten Befragung von fast 400 Geschäftsführern und geht als erste internationale Untersuchung überhaupt der Frage nach, welchen Einfluss methodisch fundierte Datenanalysen auf den Geschäftserfolg haben. Voraussetzung für eine bessere Nutzung beziehungsweise Erhebung der Daten sind moderne Management-Systeme und IT-Werkzeuge. Die IBM-Untersuchung hat ermittelt, dass Top-Performer mit 42 Prozent gegenüber 14 Prozent über eine drei Mal bessere Datenkontrolle (auf Basis eindeutiger und generell akzeptierter Datendefinitionen) verfügen als weniger erfolgreiche Unternehmen. IBM selbst ist ein Nutzer von solchen genauen Datenanalysen. Erst kürzlich wurde mit der Initiative Blue Insight eine detaillierte interne Datenanalyse auf den Weg gebracht, die auf Daten von 100 verschiedenen Informationsquellen (Information Warehouses) zurückgreift und über eine Million GByte dieser Daten analysiert. Solche Analysen werden beispielweise genutzt, um besser vorherzusagen, welche Produkte und Services welchen Kunden den höchsten Nutzen bringen. Insgesamt nutzen noch relativ wenige Unternehmen und Organisationen eine moderne Informationsplattform für derartige Datenanalysen. Um dies zu ändern und mit einem solchen Vorgehen Wettbewerbsvorteile zu erzielen, sollten sie sich auf folgende Schlüsselbereiche konzentrieren:

  • Einsatz von modernen IT-Werkzeugen: Prognose-Programme, Content Management-Tools und Visualisierungs-Techniken.
  • Einordnung und Bewertung von Informationen: Identifikation relevanter Daten aus strukturierten und unstrukturierten internen sowie externen Datenquellen.
  • Einbettung der Daten in Entscheidungsabläufe: Zusammenführen von Informationen und Geschäftszielen über alle Geschäftsbereiche hinweg.
  • Den Wandel forcieren: Konzentration darauf, wie sich die Organisation insgesamt verändern muss, damit aussagefähige Datenanalyse-Projekte überhaupt möglich werden.

Weitere Informationen über IBM Global Business Services finden Sie hier. Die Studie selbst steht über diese Internetseite zum Download bereit. (Dominik Maslo/am)


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