Sybase meldet bestes Quartalsergebnis der Firmengeschichte
06.02.2010 16:40
Sybase, ein Anbieter von Unternehmenssoftware für das Management und die Mobilisierung von Informationen, hat seine Ergebnisse für das zum 31. Dezember 2009 beendete vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2009 vorgelegt.
Rekordwerte wurden in folgenden Bereichen erzielt:
- Gesamtumsatz: 331,7 Millionen US-Dollar (Q4 2009) bzw. 1,17 Milliarden US-Dollar (Geschäftsjahr)
- Messaging-Umsatz: 56,2 Millionen US-Dollar (Q4 2009) bzw. 196,6 Millionen US-Dollar (Geschäftsjahr)
- Operative Marge nach GAAP: 30 Prozent (Q4 2009) bzw. 25 Prozent (Geschäftsjahr)
- Operatives Ergebnis nach GAAP: 98,6 Millionen US-Dollar (Q4 2009) bzw. 289,7 Millionen (Geschäftsjahr)
- Operative Marge (Non-GAAP): 35 Prozent (Q4 2009) bzw. 30 Prozent (Geschäftsjahr)
- Operatives Ergebnis (Non-GAAP): 115,0 Millionen US-Dollar (Q4 2009) bzw. 349,0 Millionen (Geschäftsjahr)
- GAAP-EPS: 1,86 US-Dollar (Geschäftsjahr)
- Non-GAAP-EPS: 0,80 US-Dollar (Q4 2009) bzw. 2,48 US-Dollar (Geschäftsjahr)
- Cashflow aus dem operativen Geschäft: 113,5 Millionen US-Dollar (Q4 2009) bzw. 384,1 Millionen (Geschäftsjahr)
Im Quartals- beziehungsweise Jahresvergleich gestiegen sind:
- Gesamtumsatz im vierten Quartal 2009 um 9 Prozent
- Umsatz im Bereich Datenbanklizenzen um 9 Prozent (Q4 2009) bzw. 22 Prozent (Geschäftsjahr)
- Messaging-Services um 30 Prozent (Q4 2009) bzw. 12 Prozent (Geschäftsjahr)
- Operatives Ergebnis nach GAAP um 41 Prozent (Q4 2009) bzw. 38 Prozent (Geschäftsjahr)
- Operatives Ergebnis (Non-GAAP) um 34 Prozent (Q4 2009) bzw. 31 Prozent (Geschäftsjahr)
- GAAP-EPS um 22 Prozent auf 0,66 US-Dollar (Q4 2009)
- Cashflow aus dem operativen Geschäft um 34 Prozent (Q4 2009) bzw. 30 Proze (Geschäftsjahr)
Der Gesamtumsatz für das vierte Quartal 2009 stieg von 305,1 Millionen US-Dollar im vierten Quartal des Vorjahres um 9 Prozent auf 331,7 Millionen US-Dollar. Der Lizenz-Umsatz betrug im Berichtsquartal 123,2 Millionen US-Dollar, während sich der Umsatz mit Services auf 152,2 Millionen US-Dollar und im Messaging-Geschäft auf 56,2 Millionen US-Dollar belief. Das Ergebnis des operativen Geschäfts nach GAAP (Generally Accepted Accounting Principles) stieg im vierten Quartal gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 41 Prozent auf 98,6 Millionen US-Dollar; dies bedeutet eine operative Marge von 30 Prozent. Der Nettogewinn nach GAAP betrug 59,8 Millionen US-Dollar und konnte damit gegenüber dem Vorjahreswert des vierten Quartals von 44,6 Millionen US-Dollar um 34 Prozent zulegen. Der Gewinn pro Aktie (Earnings per Diluted Share – EPS) nach GAAP erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent auf 0,66 US-Dollar (Q4 2008 lag dieser Wert bei 0,54 US-Dollar). Das Non-GAAP-Ergebnis aus dem operativen Geschäft kletterte im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 115,0 Millionen US-Dollar; die operative Marge betrug damit 35 Prozent. Der Non-GAAP-Nettogewinn stieg im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 72,4 Millionen US-Dollar. Der Non-GAAP-EPS erhöhte sich im gleichen Zeitraum um 4 Prozent auf 0,80 US-Dollar.
Die Non-GAAP-Ergebnisse werden berechnet ohne die Amortisation bestimmter erworbener immaterieller Werte, ebenso ohne aktienbasierte Kompensationen, Restrukturierungskosten, Rückstellungen für die Wertminderung von Auction Rate Securities, kalkulatorische Zinsen aus Wandelschuldverschreibungen, Gewinne bzw. Verluste aus Vermögenswerten im Rahmen eines Mitarbeiter-Sparplans (Deferred Compensation Plan) sowie die mit diesen Größen verbundenen Steuern. Bestandteil der vorliegenden Veröffentlichung ist eine durch die Umstellung von GAAP auf Non-GAAP erforderliche Berichtigung der Ergebnisse für das vierte Quartal 2009 und das zum 31. Dezember 2009 beendete Geschäftsjahr sowie die entsprechenden Berichtszeiträume des Vorjahres.
Im vierten Quartal 2009 stieg der Cashflow aus dem operativen Geschäft gegenüber dem Vorjahresquartal um 34 Prozent auf 113,5 Millionen US-Dollar. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 1,17 Milliarden US-Dollar. Der Lizenz-Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 402,8 Millionen US-Dollar. Der Umsatz aus Services blieb unverändert bei 571,2 Millionen US-Dollar, während der Umsatz aus dem Messaging-Geschäft gegenüber 2008 um 12 Prozent auf 196,6 Millionen US-Dollar gesteigert wurde. Das operative Ergebnis nach GAAP wuchs im Jahresvergleich um 38 Prozent auf 289,7 Millionen und entsprach damit einer operativen Marge nach GAAP von 25 Prozent. Der Nettogewinn nach GAAP stieg um 28 Prozent auf 164,0 Millionen, während beim GAAP-EPS gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 27 Prozent auf 1,86 US-Dollar verbucht werden konnte. Das operative Ergebnis (Non-GAAP) erhöhte sich im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 349,0 Millionen, was einer operativen Marge (Non-GAAP) von 30 Prozent entspricht. Der Nettogewinn (Non-GAAP) stieg gegenüber dem Vorjahr um 16 Prozent auf 218,9 Millionen US-Dollar, was einem Non-GAAP-EPS von 2,48 US-Dollar entspricht.
Am 31. Dezember 2009 verfügte Sybase über 1,3 Milliarden US-Dollar an Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten, einschließlich 18,0 Millionen US-Dollar an beschränkt verfügbaren Barmitteln. Im vierten Quartal 2009 kaufte Sybase eigene Aktien im Wert von 9,1 Millionen US-Dollar zurück. Im gesamten Jahr 2009 belief sich der Rückkaufwert auf 94,1 Millionen US-Dollar. Für das laufende Rückkaufprogramm verbleiben mit Stand vom 31. Dezember 2009 damit noch 83,3 Millionen US-Dollar. Der DSO-Wert betrug im vierten Quartal 74 Tage.
Für das erste Quartal, das am 31. März 2010 endet, erwartet das Management einen Gesamtumsatz zwischen 285 und 295 Millionen US-Dollar. Der Non-GAAP-EPS (diluted base) wird auf 0,54 bis 0,56 US-Dollar, der GAAP-EPS auf 0,41 bis 0,43 US-Dollar geschätzt. Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet das Management einen Gesamtumsatz von ca. 1,23 Milliarden US-Dollar mit einem Non-GAAP-EPS von rund 2,59 US-Dollar und einem GAAP-EPS von rund 2,10 US-Dollar. Der Cashflow aus dem operativen Geschäft dürfte bei mindestens 300 Millionen US-Dollar liegen. Bestandteil der vorliegenden Veröffentlichung ist eine durch die Umstellung von GAAP auf Non-GAAP erforderliche Berichtigung der erwarteten Ergebnisse für das erste Quartal und das Geschäftsjahr 2010. (Dominik Maslo/am)
