SQL Server: SSDS im Praxiseinsatz
23.04.2009 16:03
Der richtige Umgang mit den SQL Server Data Services
Wollen Sie mit den SQL Server Data Services (kurz SSDS) arbeiten, dann sollten Sie die nachfolgenden Empfehlungen, Limitierungen und Anmerkungen beachten:
- Eine Instanz-ID kann nur Kleinbuchstaben, Ziffern und Gedankenstriche beinhalten.
- Ein Container kann maximal 2 GByte an Entitätsdaten verwalten.
- Es gibt kein Limit für die Anzahl der Entitäten in einem Container solange das aggregierte Datenvolumen 2 GByte nicht überschreitet.
- Eine Entität ist auf maximal 2 MByte beschränkt.
- Es gibt kein Limit für die Anzahl der benutzerdefinierten Eigenschaften, solange das aggregierte Datenvolumen einer Entität 2 MByte nicht überschreitet.
- Es werden nur skalare Datentypen unterstützt. Verschachtelte Typen oder Auflistungen werden derzeit noch nicht unterstützt.
- BLOBs (Binary Large OBjects) können als benutzerdefinierte Eigenschaft vom Typ binary gespeichert werden.
- Joins werden derzeit noch nicht unterstützt.
- Containerübergreifende Abfragen werden derzeit nicht unterstützt.
- Top- und Skip-Operatoren werden nicht unterstützt. Das Ergebnis muss als kontinuierlicher Stream behandelt werden.
- Vergleiche der ID aus den Metadaten sind immer Case-sensitiv und verwenden Unicode-Vergleichsregeln. Vergleiche mit benutzerdefinierten Eigenschaften sind es nicht.
- Die maximale Request/Response-Nachrichtengröße am Server beträgt 2 MByte. Um die clientseitige Maximalgröße zu ändern, können in der Datei app.config die Werte maxBufferSize, maxBufferPoolSize, maxReceivedMessageSize und maxArrayLength pro Anwendung angepasst werden.
- Aufgrund der Limitierung der Nachrichtengröße sind alle Interaktionen mit dem Server auf 2 MByte begrenzt. Daher kann keine einzelne Entität größer sein als dieses Limit.
(Peter Koen/Natascha Maslo/am)
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